Stiftung

Der Namensgeber

„Gregor Mendel ist bis heute ein Vorbild für Querdenker mit Innovationsgeist und Wissenschaftler mit unermüdlichem Forschungsdrang!“
Dr. h. c. Peter Harry Carstensen  

Gregor Mendel (* 20. Juli 1822 in Nordmähren; † 6. Januar 1884 in Brünn) war katholischer Priester und ein bedeutender Naturforscher und Entdecker. Er ist unbestritten der Vater der Vererbungslehre, sein Werk bildet noch heute die Grundlage züchterischer Tätigkeit. Mehr als 10.000 Kreuzungen mit Erbsen führte er in seinem Klostergarten durch, um die Frage zu klären, wie bestimmte Merkmale vererbt werden. Den Ruhm seiner Arbeit konnte er selbst nicht mehr erleben. Er war bis an die Grenze der damals möglichen Erkenntnisse gestoßen. Seine Erkenntnisse veröffentlichte er 1866 in der Abhandlung »Versuche über Pflanzen-Hybriden«. Erst die Wiederentdeckung der Mendelschen Gesetze durch Correns, de Vries und von Tschermak zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die Bestätigung der Gesetze wiederum nahezu zwei Jahrzehnte später durch die Genetiker R. A. Fisher, J.B.S. Haldane und S. Wright, machten aber eine systematische Pflanzenzüchtung erst möglich. Der Durchbruch für gezielte Kreuzung und Nachkommensprüfung war gelegt. Diese Arbeit bildet noch heute die Grundlage der Züchtung.

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